Hidden Bulgaria
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Die Teufelsbrücke über die Arda bei Ardino
Modern & DenkmalRhodopen und Südbulgarien

Die Teufelsbrücke Djawolski most über die Arda bei Ardino

Djawolski most, die Teufelsbrücke, ist eine dreibogige Steinbrücke über die Arda in einer engen Schlucht der Rhodopen, etwa 10 km von der Stadt Ardino entfernt. Sie ist die größte und bekannteste Brücke dieser Art in den Rhodopen und wurde im frühen 16. Jahrhundert an einer alten Straße zur Ägäis neu errichtet. Mit ihren Legenden und der wilden Landschaft ist sie ein stimmungsvoller Abstecher.

Der Legende nach versprach der Teufel dem Baumeister Dimitar ein Geheimnis, das seine Brücke ewig halten ließe, wenn er sie in 40 Tagen vollendete. Andernfalls wollte er seine Seele holen.

WoOstrhodopen, rund 10 km nordwestlich von Ardino in der Arda-Schlucht, nahe den Dörfern Djadowzi und Latinka
ArtDreibogige Steinbrücke aus osmanischer Zeit und Kulturdenkmal
Ideal fürFotografen, Wanderer, Geschichtsfans und alle, die gute Legenden mögen
AnreiseÜber eine asphaltierte Straße ab Ardino (etwa 10 km); auch der Fernwanderweg Sultans Trail führt an der Brücke vorbei

Die Geschichte der Teufelsbrücke

Die Brücke liegt auf etwa 420 Metern Höhe in einer Schlucht, deren Hänge auf beiden Seiten bis rund 800 Meter ansteigen. Der Ort war ein natürlicher Übergang für eine alte Straße, die das thrakische Tiefland mit der nördlichen Ägäisküste verband. Laut der bulgarischen Wikipedia überspannte hier einst eine römische Brücke den Fluss, als Teil einer antiken Verbindung zwischen der Ägäis, die Bulgaren Weißes Meer nennen, und Nordthrakien über den Makaza-Pass. Eine verbreitete Legende schreibt auch die heutige Brücke den Römern zu.

Die heute erhaltene Brücke wurde zwischen 1515 und 1518 von einem bulgarischen Baumeister namens Dimitar neu errichtet. Die bulgarische Wikipedia ergänzt, der Bau sei auf Befehl von Sultan Selim I. erfolgt, damit die Handelsverbindungen zwischen den beiden Regionen fortbestehen. Die deutsche Wikipedia nennt als Möglichkeit, dass die osmanische Brücke anstelle eines Vorgängerbaus aus römischer Zeit steht. Auf Türkisch hieß die Brücke Şeytan Köprüsü, in der lokalen Form Schaitan kjuprija, beides bedeutet Teufelsbrücke.

Die Maße sind für eine Gebirgsbrücke beeindruckend. Die Brücke ist 56 Meter lang und 3,5 Meter breit und hat drei Bögen; der Mittelbogen ist 11,5 Meter hoch, bulgarische Quellen nennen eine Spanne von 11 bis 12 Metern. In den Rippen der Gewölbe befinden sich Öffnungen mit kleinen Halbkreisbögen, die Hochwasser durchlassen und laut englischer Wikipedia auch zum Ablesen des Wasserstands dienen können. An den Rändern ist eine nur 12 Zentimeter hohe steinerne Brüstung erhalten, und gegen die Strömung stehen Wellenbrecher.

Über den Bau ist kaum etwas gesichert bekannt, und seit Jahrhunderten ist die Brücke von Legenden umgeben. Der Überlieferung nach war ihr Erbauer Meister Dimitar aus dem nahen Dorf Nedelino, der die Herausforderung annahm, einen wilden Fluss zu überbrücken, nachdem alle vor ihm gescheitert waren. Der Teufel soll ihm ein Geheimnis versprochen haben, das sein Werk ewig machen würde, wenn er es in 40 Tagen vollendete; andernfalls würde er seine Seele holen. Dimitar schaffte es, der Teufel hielt Wort, doch der Meister starb bald darauf und nahm das Geheimnis mit ins Grab.

Der Volksglaube ergänzt weiteres. Man soll das Gesicht Satans im Wasser der Arda erblicken können, wenn man zwischen 11 und 12 Uhr hinschaut und die Brücke samt Spiegelbild einen Kreis bildet, und in einem der Steine soll sich der Abdruck des Teufelsfußes zeigen. Am 24. Februar 1984 wurde die Brücke zum Kulturdenkmal erklärt. In der Nähe entstand Infrastruktur für Rast und Picknick, und nach Restaurierungsarbeiten 2013 wurde die Straße von Ardino zur Brücke asphaltiert; die deutsche Wikipedia nennt eine 5 km lange asphaltierte Zufahrt. Der internationale Fernwanderweg Sultans Trail führt an der Brücke vorbei auf dem Weg von Ardino nach Kardschali.

Kurioses über die Teufelsbrücke

  • Der Überlieferung nach sieht man das Gesicht Satans im Wasser der Arda zwischen 11 und 12 Uhr, wenn die Brücke und ihr Spiegelbild einen Kreis bilden.
  • In einem der Steine soll der Abdruck des Teufelsfußes zu sehen sein.
  • Die Brücke ist 56 Meter lang, aber nur 3,5 Meter breit, mit einer steinernen Brüstung von nur 12 Zentimetern Höhe.
  • Kleine Halbkreisbögen in den Gewölberippen lassen Wasser durch und können laut englischer Wikipedia als Pegelmarke dienen.
  • Ihr türkischer Name Şeytan Köprüsü bedeutet ebenfalls Teufelsbrücke; die bulgarische Wikipedia nennt die lokale Form Schaitan kjuprija.
  • Der internationale Fernwanderweg Sultans Trail führt zwischen Ardino und Kardschali über die Brücke.

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Einige Beschreibungen sind maschinell übersetzt.

Die Teufelsbrücke besuchen: das sollten Sie wissen

  • Die Brücke liegt rund 10 km nordwestlich von Ardino; seit der Restaurierung 2013 ist die Straße asphaltiert.
  • In der Nähe wurde Infrastruktur für Rast und Picknick geschaffen, sodass sich der Ort für eine kurze Pause eignet.
  • Gehen Sie über die Brücke, blicken Sie in die Schlucht und prüfen Sie die Legende: ob Brücke und Spiegelbild gegen Mittag einen Kreis bilden.
  • Der Sultans Trail führt auf der Strecke von Ardino nach Kardschali an der Brücke vorbei, sie eignet sich also auch für Wanderer.
  • Die Festung Ustra ist rund 19 km entfernt, die Festung Wischegrad etwa 24 km, Belintasch etwa 28 km und Perperikon etwa 31 km.

Öffnungszeiten, Zugang und Bedingungen können sich ändern. Bitte vorab prüfen.

Karte: Lage von Djawolski most (Teufelsbrücke)

Fotos: Djawolski most (Teufelsbrücke)

Ansicht aus der Gegend von Ardino, Rhodopen
Ansicht aus der Gegend von Ardino, zweites Bild
Die Teufelsbrücke (Djawolski most) über die Arda, erste Ansicht
Die Teufelsbrücke (Djawolski most) über die Arda, zweite Ansicht

Fragen

Was ist Djawolski most, die Teufelsbrücke?

Es ist eine dreibogige Steinbrücke aus osmanischer Zeit über die Arda in einer engen Schlucht der Rhodopen bei Ardino. Sie ist die größte und bekannteste Brücke dieser Art in den Rhodopen.

Wo liegt die Teufelsbrücke und wie weit ist es von Ardino?

Sie liegt rund 10 km nordwestlich von Ardino in Südbulgarien, nahe den Dörfern Djadowzi und Latinka. Seit der Restaurierung 2013 ist die Straße asphaltiert.

Wer hat die Teufelsbrücke gebaut?

Sie wurde zwischen 1515 und 1518 von einem bulgarischen Baumeister namens Dimitar neu errichtet, den Quellen zufolge auf Befehl von Sultan Selim I. Möglicherweise stand hier zuvor eine römische Brücke.

Wie lautet die Legende der Teufelsbrücke?

Meister Dimitar wurde ein Geheimnis versprochen, das die Brücke ewig halten ließe, wenn er sie in 40 Tagen baute, sonst würde der Teufel seine Seele holen. Er schaffte es, starb aber bald darauf und nahm das Geheimnis mit ins Grab.

Wie groß ist die Teufelsbrücke?

Sie ist 56 Meter lang und 3,5 Meter breit und hat drei Bögen. Der Mittelbogen ist etwa 11,5 Meter hoch.

Was gibt es in der Nähe der Teufelsbrücke noch zu sehen?

Die Festung Ustra ist rund 19 km entfernt, die Festung Wischegrad etwa 24 km und Perperikon etwa 31 km. Der Sultans Trail führt an der Brücke vorbei.

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